Chichicastenango

Fakten

Chichicastenango (2071m.ü.M.) wird oft auch Chichi oder Santo Tomás genannt. Der Ort hat ihren Namen von chichicaste (eine rote Pflanze?) und tenango (Ort des ..), also Ort der roten Pflanzen? Chichi ist der bedeutendste Ort im Maya-Quiché Hochland und ist auch sehr populär für den Tourismus. Es leben ca. 1000 Ladinos in der Stadt und ca. 20000 Indios im Hochland angrenzend zum Ort. Das Dorf liegt auf einem Hügel und besteht aus schmalen kurvigen Straßen mit weißen kleinen Häuschen umrahmt mit vielen Hügeln. Von jeder Straßenecke hat man einen Tollen Ausblick. Hier tragen sogar die Männer noch bestickte Trachten. Am Marktplatz befinden zwei Kirchen, die sich gegenüberstehen, Santo Tomás und Calvario. Beide Kirchen sind der Öffentlichkeit zugänglich, jedoch sollte man die Kirchen respektvoll betreten und keine Fotos machen. Hier wird der Glauben noch sehr stark gepflegt. In beiden Kirchen sind kleine Opferstellen, wo die Indios Blumen und Kerzen opfern. Sie knien sich daneben und beten. Vor den Kirchen halten Männer dauernd ein Feuerchen mit irgend welchem Humus am Leben (es raucht mehr als das es brennt), und sprechen laut Stossgebete.

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Markt

Am Donnerstag und Sonntag findet wohl der größte und gewaltigste Markt Guatemalas statt, an dem die ganzen Indios nach Chichi kommen und ihre Ware verkaufen. Auch zieht es an den Markttagen Touristen aus ganz Guatemala nach Chichi und es tobt der Bär. An den anderen Wochentagen ist es sonst ein ruhiges friedliches Örtchen. Der Markt beginnt schon einen Tag früher, denn dann geht es los mit Aufbauen der Stände und Hereintragen der Sachen, die verkauft werden sollen. An den Markttage ist es schwierig, günstige Sachen zu ersteigern, denn es sind zu viele zahlkräftige Touristen im Dorf. Besser wird es, wenn die Touristenbusse den Markt gegen 15.30Uhr wieder verlassen.

Sehenswürdigkeiten

Opferstätte Pascual Abaj Ein schwarzes Abbild des Maya-Gottes Pascual Abaj. Diese liegt auf einem Hügel ca. 1.5km vom Marktplatz entfernt. Dot werden regelmäßig religiöse Zeremonien abgehalten, dabei werden auch lebendige Hühner geopfert. Auch hier ist Respekt geboten, und man sollte nicht fotografieren. Der Weg ist ausgeschildert.

Museen

Maskenmuseum Auf dem Weg zur Opferstätte von Pascual Abaj kommt man unweigerlich an dem Museum vorbei. Hier werden werden Masken hergestellt, und auch für Zeremonien ausgeliehen.

Anreise

Am besten erreicht man Chichcastenango von Antigua oder von Panajachel aus. Es gibt direkte Chickenbusse, die ca. 2,5-3 Std. brauchen. Kriegt man keinen Direktbus, dann fährt man zuerst mit dem Bus bis zur Kreuzung Los Encuentros und wechselt dort den Bus nach Chichi. Selbstverständlich gibt es auch direkte teure Shuttle-Service von den größeren touristischen Orten aus.

Bilder

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