Lago Atitlán

Fakten

Der Lago Atitlán liegt 147km über die Nordroute via Los Encuetros  City entfernt, und 116km über die Südroute von der Stadt Guatemala. Der See liegt 1562 m.ü.M. Er ist zwischen 7 und 10km breit und 18km lang. Er ist einer von den schönsten und farbenfrohsten Seen von der Welt. Er wechselt seine Farbe ständig (von hellblau über lapislazuli nach dunkelblau ) und ist umrandet von rötlichen und olivfarbenen Hügeln und Vulkanen. Über ein Duzend Orte mit verschiedenen Sprachen und Kulturen haben sich um den See angesiedelt, einige sind nach den Aposteln benannt. Der See war der einzige Ort auf der Welt, wo der poc, eine Art flugunfähiger Vogel gelebt hatte. Durch die Zunahme der Bevölkerung, die Verschmutzung des Sees und das Aussetzen von nicht heimischen Fischen, ist der poc inzwischen ausgestorben. Heute hat der See keinen natürliche Abfluß mehr. Früher war der Wasserspiegel 30m höher, damals konnte das Wasser durch eine Lücke südlich von San Lucas ablaufen. Der Wasserspiegel stetig.   Baden ist nicht empfehlenswert, da Parasiten im See befinden.

Orte am See

Panajachel Der touristische Ort am See. Anlaufort für den die anderen Ortschaften rundum des Sees.
Santa Catarina Palopó Die Bekleidung der Bewohner ist die größte Sehenswürdigkeit. Die Kleidung der Frau besteht aus drei Linnen, die mit einem Hüftweberahmen gewebt werden. Sie weisen geometrische Figuren auf mit Gold- oder Silberfäden alle in faszinierenden Farben, mit Gold und Silberfäden durch webt. Die Kleidung der Männer, besonders die Hose, ist aus dichtem, farbenfrohem Brokat, die dieselben Figuren zeigt, wie diejenigen auf dem weiblichen Huipil (einer Art Bluse). Diese Kleidung wird von den Bewohnern für den Eigenbrauch, wie auch für den Handel hergestellt. Sie hat eine große Nachfrage bei den Touristen.
Santa Clara la Laguna Die Bewohner, Nachfolger der Cakchiquel, fertigen Körbe aus Zucker an, Kleidungsstücke aus Baumwolle und kultivieren Gemüse von guter Qualität.
San Antonio Palopó Seine Bewohner, von den Cakchiquel abstammend, widmen sich hauptsächlich der Landwirtschaft, sowie der Fertigung von Produkten aus Agaven- Fasern und Petates (Schlafmatten) aus Tule, der im Wasser wächst.
San Lucas Tolimán Diese Ortschaft ist nach dem Vulkan Tolimán benannt, der ganz in seiner Nähe liegt. Dort wird vor allem Kaffee angebaut und die kultivierten Felder und Plantagen sind ein wunderschönes Bild.
Santiago Atitlán Ist die größte Indio- Ortschaft am See. Die Bewohner sind Nachkommen der Zutuhil. Sie sind besonders kunstbegabt. Die bekannten Gemälde, mit Ölfarben und auch mit Wasserfarben gemalt, zeichnen sich durch die herrliche Naturansicht des beeindruckenden Sees mit seiner Umgebung aus, aber auch durch Szenen aus dem täglichen Leben seiner Bewohner. Die Holzschnitzer fertigen Figuren von Santiago an. All diese Kunsthandarbeiten kann man in diesem Ort in Geschäften und Verkaufsständen erwerben. Eine ganz besondere Eigenschaft ist die geheime Verehrung für Maximón, dessen Statue sie ihre tiefsten Sorgen bei außergewöhnlichen Zeremonien klagen.
San Pedro la Laguna Mit ihrem Ursprung bei den Cakchiquel, liegt diese Ortschaft am Fuße Vulkans San Pedro. Der herrliche Strand "Chuazanahi" genannt - der zu Wassersport aber auch einfach zum Ausruhen einlädt, lockt viele Besucher an. Leider ist der Ort ziemlich herabgekommen, da in diesem Ort viele Drogen von den Touristen konsumiert werden.
San Juan la Laguna Ein von den Cakchiquel abstammendes Dorf, dessen Einwohner sich dem Fischfang und der Landwirtschaft, sowie der Herstellung von typischen Geweben für den eigenen Gebrauch und auch für den Handel widmet.
San Pablo la Laguna Ein Indio- Dorf, dessen Wurzeln bis zu den Cakchiquel reichen. Die Bewohner widmen sich dem Fischfang und der Landwirtschaft, außerdem stellen sie auch Produkte aus Agaven- Fasern, die selbst anpflanzen und zubereiten, her. Mit diesen Fasern stellen sie Hängematten, Seile, Netze, Taschen und anderes her.
San Marcus la Laguna Seine Einwohner (Cakchiquel) widmen sich der Landwirtschaft. Tomaten, Jocotes und Zitrusfrüchte werden in großen Mengen geerntet. Sie stellen ausgesuchte Petates"(Schlafmatten) aus Tule und Seile aus Agaven- Fasern her. Der See bietet ihnen ausgiebigen Fischfang (Fische und Süßwasserkrebse) den Eigenverbrauch und für den Handel.
Santa Cruz la Laguna Dieses kleine Dorf aus Zeit der Cakchiquel mit seiner beeindruckenden Kirche im Kolonialstil aus dem 16. Jahrhundert, umringt von alten Häusern. Die Bewohner ernähren sich durch Landwirtschaft und Fischfang. Mit ihren selbstgebauten "Cayucos" (Boote ohne Kiel), holen sie sich Lobina Negra (Black Bess) Krebse und Schneckenmuscheln für den Eigenbedarf den Handel aus dem See. Ihre Kleidung ist außerordentlich farbenprächtig, es überwiegen dabei die Rottöne.
Sololá Sololá liegt 135 km von der Hauptstadt enfernt und bildet die Kreisstadt des nach ihr genannten Landkreises. Die Ortschaft liegt nicht direkt am See, sondern ca. 500m erhöht über Panajachel. Man hat einen tollen Ausblick auf den See und die umliegenden Dörfern. Unter ihren größten Sehenswürdigkeiten ist die Kathedrale im Kolonialbaustil hervorheben, wie auch der Markttag. Am Namenstag von Sololá - "Nim Ajij Sololá" bedeutet, ist dieses Schauspiel auch zu sehen. Dieser Tag findet im August statt.

Bilder

xxx