San Pedro la Laguna
San Pedro la Laguna, ein kleines, ärmliches Dorf, liegt am Lago Atitlán, am
Fuße des gleichnamigen Vulkans. Der Ort ist heute, was Panajachel
vor 10 Jahren war. denn die Kosten für Essen und Übernachtungen sind sehr günstig.
Deshalb zieht San Pedro viele junge Leute an. Es ist ein Ort zum zurücklehnen,
abzuspannen und um einfach nichts zu tun. Man kriegt in San Pedro alles mögliche
an Drogen, diese werden einem sogar in den Restaurants angeboten. Dies wird
auch von den Touristen ausgenutzt, man kann schon fast sagen, teilweise ist
es ein trauriger Anblick, wenn man nur gestonte Leute sieht.
Trotzallem ist vorallen die Uferregion wunderschön, man kann da stundenlang durch die
Felder der Bauern gehen und bestaunen, was die Natur so alles hergibt. Überall, wo
man hinblickt, wird Kaffee, Mais und anderes Gemüse und Früchte angepflanzt. Der ganze
Ort riecht leicht säuerlich, das kommt von der Kaffeebohnenweiterverarbeitung. Diese
werden gewaschen, das Fruchtfleisch mit primitiven Maschinen entfernt, und die Bohnen zum
Trocknen 8 Tage an die Sonne gelegt, bevor sie schließlich geröstet werden - richtige
Knochenarbeit. Obwohl Guatemala eigentlich ein Kaffeeland ist, ist es sehr schwierig,
guten Kaffee zu kriegen. Kanus werden hier selbstgebaut, die man auch mieten kann, um den
Ort vom Wasser her zu erkunden. Es besteht die Möglichkeit, mit Pferden die Gegend zu
erkunden, und außerdem besitzt der Ort ein kleines Solarbad mit einer Natursauna. Hier
wird Wasser in kleinen, schwarzen Becken gesammelt und von der Sonne aufgeheizt. Außerdem
startet man hier den ca. 4-5 stündigen Aufstieg zum Vulkan San Pedro. San Pedro la Laguna
besitzt auch eine Spanischschule.
| Lago Atitlán | Der wunderschöne See, an dem San Pedro La Laguna liegt |
Pferdetouren, Kanus mieten, Vulkanwanderung, Spanischschule
Am besten erreicht man San Pedro von Panajachel, es fahren dauernd Boote. Dort wird man den Bootsstegen angesprochen, ob man nicht nach San Pedro oder an einen anderen Ort fahren möchte. Achtung: Preise sind teilweise zu hoch: max. 10Q p.P.
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